Dem kann ich nur voll und ganz beipflichten!!!!!!

Veröffentlicht: 19. April 2016 von mobbingnetzwerk in Allgemein

Leider aber werden solche Fachleute selten gehört bzw. nicht ernst genommen.

http://mobbingsyndrom.blogsport.de/#fn1451566816800n

Wer hätte das gedacht?

Veröffentlicht: 9. März 2016 von mobbingnetzwerk in Allgemein

Ärzte Zeitung, 07.03.2016

Studie

Mobbing verhindert langfristiges Abnehmen

Eine Studie zeigt, dass mit Emotionen verbundenes Essen bei AdipositasPatienten den Ursprung in der Kindheit haben kann.

LEIPZIG. Wer als Kind oder Jugendlicher wegen seines Übergewichts gehänselt wurde, kann noch als Erwachsener schlechter langfristig abnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) „AdipositasErkrankungen“ der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig, die im Fachmagazin „Appetite“ veröffentlicht wurde.

Für die Studie wurden rund 380 Männer und Frauen untersucht, die wenigstens zehn Prozent ihres maximalen Körpergewichts verloren hatten. Sie konnten das reduzierte Gewicht über mindestens ein Jahr halten und nahmen nach zwei Jahren im Schnitt wieder 2,8 Kilogramm zu.

Von den Teilnehmern der Studie gaben 14 Prozent an, dass sie in früheren Jahren wegen ihres Aussehens gemobbt wurden und unter dieser Stigmatisierung litten.

Die Forscher stellten nun fest, dass diese Menschen ihr niedrigeres Gewicht weniger lange halten konnten als andere Teilnehmer. Grund dafür ist, dass die belasteten Personen stärker zu „emotionalem Essen“ neigen – also bei Traurigkeit, Stress oder Ärger vermehrt zu Nahrung greifen, um sich besser zu fühlen. Den Wissenschaftlern zufolge droht in dieser Konstellation schnell ein Teufelskreis aus „Frustessen“ und weiterer Gewichtszunahme. Außerdem steige das Risiko für Depressionen und Essstörungen.

Eine nachhaltige AdipositasTherapie müsse den Effekt der Stigmatisierung beachten, erklärten die Forscher. Betroffene müssten einen Umgang mit den früheren Hänseleien finden und an ihrem Stressmanagement arbeiten. Außerdem sollte die Gesellschaft sensibilisiert werden. (lup)


Hier die Zusammenfassung

Einleitung: Mobbing am Arbeitsplatz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und ist heutzutage ein weltweites Phänomen in der arbeitenden Bevölkerung. Da es bedeutende sozioökonomische Konsequenzen hat, ist es wichtig, Vorläufer zu kennen, um präventiv tätig werden zu können.

Material & Methoden: Mithilfe einer umfangreichen Datenbank (IMS® Disease Analyzer, IMS Health, Deutschland) haben wir die Daten von Allgemeinmedizinern in Deutschland zwischen Januar 2003 und Dezember 2012 analysiert. Es wurden alle Patienten in die Studie eingeschlossen, die zum ersten Mal mit Mobbing am Arbeitsplatz konfrontiert waren, wobei dieser Zeitpunkt als „Index-Datum“ gesetzt wurde. Zunächst wurden sämtliche Krankheiten notiert, die innerhalb eines Jahres vor dem „Index-Datum“ erstmals aufgetreten sind und mit einer Kontrollgruppe verglichen, die der Untersuchungsgruppe bezüglich Geschlecht, Alter und Versicherungsstatus entsprachen. Danach wurden die Prävalenz von Depressionen, Angst-, somatoformen und Schlafstörungen nach stattgefundenem Mobbing berechnet. Anschließend wurden nach Adjustierung bezüglich Mobbings die Odds Ratio dieser Erkrankungen in einem logistischen Regressionsmodel bestimmt.

Ergebnisse: Die Studiengruppe bestand aus n=2.625 Patienten und derselben Anzahl an Kontrollen, von denen zwei Drittel männlich waren. Die Zahl der dokumentierten Mobbing-Fälle stieg kontinuierlich von 2003 bis 2011 an und blieb auch 2012 auf hohem Niveau. Patienten, die in der Folge Opfer von arbeitsplatzbezogenem Mobbing wurden, hatten generell eine bedeutend höhere Krankheitsprävalenz, wobei diese nicht auf den neurologisch-psychiatrischen Formenkreis beschränkt waren. Nach dem Auftreten von Mobbing war in der Studiengruppe verglichen mit der Kontrollgruppe eine signifikant höhere Prävalenz von Depressionen, Angst-, somatoformen und Schlafstörungen nachzuweisen (für alle Erkrankungen: p<0,05). Ähnliches war im Hinblick auf die Odds Ratio zu sehen, wobei das Risiko an Depressionen zu erkranken mit 4,28 am höchsten und für Schlafstörungen mit 2,4 am niedrigsten war.

Schlussfolgerung: Patienten, die im Verlauf Opfer von arbeitsplatzbezogenem Mobbing wurden, waren bereits vorher häufiger krank als die Kontrollen, was die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen bei chronisch kranken Menschen unterstreicht, um sie vor Mobbing zu schützen. Folgeerkrankungen von Mobbing stammen vor allem aus dem psychiatrisch-neurologischen Formenkreis.

Die gesamte Studie steht hier!

Wieder zurück aus Rostock

Veröffentlicht: 3. Juni 2015 von mobbingnetzwerk in Allgemein, angebote, beratung, mobbing, mobbingnetzwerk, team

Irgendwie ist es in Rostock immer besonders. Wir sind nun das dritte Mal da gewesen und haben unentgeltliche Mobbingberatung angeboten. Und jedes Mal hatten wir den Eindruck, dass es anders als das vorige Mal war.
Diesmal sind wir wieder tief beeindruckt von der Härte, mit denen sich die ArbeitgeberInnen in den neuen Bundesländern wehren, einen Betriebsrat wählen zu lassen.
Wir wissen natürlich, dass es auch Gegenden der Arbeitslandschaften in den alten Bundesländern gibt, in denen die Gründung eines Betriebsrates nicht gern gesehen oder sogar ungesetzlicherweise verboten wird.
Dennoch scheint uns die Gewerkschaftsarbeit und die Arbeit der Mitarbeitervertretungen jedweder Coleur in den alten Bundesländern gewohnter und mehr Alltag zu sein.
Dieses Mal hatten wir in Rostock sehr viel mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und deren Folgen zu tun. Natürlich war auch Mobbingthematik darunter.
Geschockt sind wir aber immer wieder, wie wenig Hilfsangebote dort existieren. Grund für uns, die Arbeit dort fortzuführen.
Ein großes Lob sei hier mal der Kreisarbeitsgemeinschaft „Arbeit & Leben e.V.“ in Rostock ausgesprochen, deren Mitarbeiterinnen Frau Bernert und vor allen Dingen Frau Stunnack uns auf jeder Ebene unterstützen und mit unermüdlichem Fleiß und Energie versuchen, dieses Thema zu bewegen und zu enttabuisieren.
Vielen Dank nochmal an Euch auf diesem Wege für die gute und absolut professionelle Zusammenarbeit. Muss ja auch mal gesagt werden, gelle 🙂

Wieder Mobbingberatung in Rostock

Veröffentlicht: 22. Mai 2015 von mobbingnetzwerk in Allgemein

Am 28.05. und 29.05.2015 ist es wieder soweit: Wir machen Mobbingberatung in Rostock – kostenfrei.
Anmeldungen bei Arbeit und Leben e.v. in Rostock.
Bitte nur Anmeldungen aus den neuen Bundesländern.
Frühes Anmelden sichert natürlich einen Platz. Also los jetzt:-)

Sehr spannendes Interview zum Thema „Mobbing in der Schule“

Veröffentlicht: 9. März 2015 von mobbingnetzwerk in Allgemein

Der Beitrag ist genau hier zu finden. Lohnt sich!

NEUES ENORM WICHTIGES URTEIL DES BAG – LESEN!!!!!!!

Veröffentlicht: 16. Januar 2015 von mobbingnetzwerk in Allgemein

Das Bundesarbeitsgericht hat ein enorm wichtiges Urteil über die mögliche Verwirkung bzw. Verfristung von Schmerzensgeldansprüchen nach Mobbing gefällt.

Der genaue Text ist HIER zu finden.


Aber es gibt eben auch Fälle, die sich nicht so schwarz darstellen. Die landen zugegebenermaßen allerdings häufig nicht beim Anwalt, sondern lassen sich auf unseren Ebenen lösen. Für die alleine lohnt sich schon das ganze Engagement!

Doch lesen Sie zunächst einmal hier weiter und bilden sich eine eigene Meinung:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/mobbing-im-arbeitsverhaeltnis-der-staat-schuetzt-seine-buerger-nicht_058077.html

Leider immer noch aktuell

Veröffentlicht: 17. Juli 2014 von mobbingnetzwerk in Allgemein, mobbing

Nicht zu glauben, was sich manche Menschen einfallen lassen.
Und immer wieder die Info über das Trauma der Betroffenen.

Stalking zur Vorbereitung einer Kündigung

Aloha, morgen wird es ernst!

Veröffentlicht: 12. Juni 2013 von mobbingnetzwerk in angebote, ausbildung, beratung, hilfe, mobbing, mobbingnetzwerk, publikation

Nach längerer Vorbereitung und intensiven Terminabsprachen der Beteiligten starten wir morgen mit einem einmaligen Projekt:

Wir führen morgen und Freitag (14./ 15.06.2013) Mobbingberatungen in Rostock durch. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Kreisarbeitsgemeinschaft  „Arbeit & Leben e.V. Rostock“, die für uns dankenswerterweise die Organisation, Pressearbeit leistete und uns die Beratungsräume kostenfrei zur Verfügung stellen.
Das Besondere: die Beratungen richten sich an alle Interessierten und ist völlig kostenfrei! Eine Nachbetreuung ist machbar, so dass niemand wirklich alleine gelassen wird.
Die Anmeldungen waren etwas zögerlich, aber am Ende fahren nun doch die beiden erfahrensten Mobbing- und Konfliktberater nach HRO und sind beide Tage völlig ausgebucht. Welche Freude, wir hatten schon gedacht, dass in Rostock gar nicht über Mobbing gesprochen wird, zumal anfangs die Seminarangebote von Torsten Gottschall zum Thema auch erst zögerlich, dann eben doch ausreichend gebucht wurden.

Anscheinend kann es doch so etwas wie „Entwicklungshilfe“ zum Thema sein. Hier können wir nämlich nun in der Praxis unser „integratives Beratungskonzept“ vorstellen, mit dem wir hier in heimischen Gefilden sehr erfolgreich sind.

Wir freuen uns und werden natürlich berichten!